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Bücher & Medien im ImPrint Verlag

Cover ISBN 3-936536-79-1

Albrecht Göstemeyer:

Bärenhaus
Roman

328 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-936536-79-9
16.00 EURO

Über dieses Buch

Frühjahr 1964.

Der Abiturient Bernhard Lindtmeyer hat einen Studienplatz für Zahnmedizin in Berlin erhalten. Berlin – das ist Westberlin, eine ummauerte Insel, inmitten der DDR gelegen. Westberlin schien durch Wegzug und Überalterung allmählich bedeutungslos zu werden. Bernhard wuchs in einer Provinzstadt auf, die er zuvor kaum verlassen hatte.
Es ist ein Abenteuer für ihn.
Doch es macht ihn glücklich, er findet schnell Anschluss und genießt alle Veränderun-gen. Durch mehrere Zufälle, so durch einen Hauskauf seines Vaters, lebt er in einer Freiheit, die er sich bislang nicht vorstellen konnte. Seine unbekümmerte Beziehung zu der Chemie-studentin Anette lässt beide in einer Scheinwelt leben, die sie die Realität vergessen macht. Aber es kommt anders. Der weltweite Unmut über den Vietnamkrieg der Amerikaner, die konservativen politischen Verhältnisse in Westdeutschland und die mangelnde Bereitschaft der Nachkriegsgeneration, notwendige Reformen zuzulassen, münden in die Unruhen der 68er Jahre. Gleichzeitig entsteht weltweit eine neue Kultur.
Anette verlässt Bernhard, weil sie wegen privater Probleme aus Berlin wegziehen muss. So beginnt für ihn sprunghaft eine neue, schwierigere Zeit. Das „Bärenhaus“, in dem er mit mehreren Studenten wohnt, fängt ihn auf und es gelingt ihm langsam, eine neue Beziehung zu dem Mädchen Christine aufzubauen. Bernhard beendet sein Studium und arbeitet in ei-ner Kreuzberger Zahnarztpraxis. Doch es ergeben sich Zwänge. Der Druck, in seine Heimat-stadt zurückzukehren, wird immer größer. Dazu kommt, dass Christine aus ihr stammt und wieder dorthin ziehen möchte, denn sie ist enger mit ihrer Familie verbunden als Bernhard. Bernhard muss sich entscheiden: Soll er in Berlin, der Stadt, mit der er inzwischen über viele Jahre verwurzelt ist, auf Dauer bleiben oder soll er Berlin verlassen?

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